Mineralstoffe


sind von wesentlicher Bedeutung für die Erhaltung der Gesundheit. Obwohl sie nur vier Prozent des Körpergewichts ausmachen, spielen sie eine entscheidende Rolle als Coenzyme, im Säure-Basen-Haushalt und bei der Reizübertragung im Nervensystem.

Ein Fehlen dieser essentiellen Elemente bei Mensch, Pflanze und Tier ruft schwere physiologische Schäden hervor. Bekannte Mangelerscheinungen sind Anämie bei Eisenmangel oder Stoffwechselstörungen bei Jodmangel. Eine überhöhte Aufnahme kann eine Vergiftung bewirken, da einige Mikroelemente in größeren Mengen hoch toxisch sind.

Der Mineralstoffstatus der modernen Menschen ist in der Regel weit vom Optimum entfernt. Dünger z.B., der unsere Nahrung mit Nährstoffen versorgen soll, enthält in der Regel nur Kalzium, Phosphor und Schwefel, aber keine anderen wichtigen Mineralien oder Spurenelemente. Hinzu kommt, dass ungesunde Ernährungsgewohnheiten (z.B zu viele raffinierte Kohlenhydrate) ebenfalls zu einer Minderversorgung mit Mineralstoffen führen können. Genauso wie die übermäßige Verwendung von phytat- oder taninreichen Lebensmitteln, wie Kleie oder Tee. Denn diese Stoffe gehen eine, für den Organismus unlösbare, Verbindung mit Mineralstoffen ein und verhindern dadurch deren Aufnahme.

Durch diese und andere „moderne“ Ursachen, ist es also eher unwahrscheinlich, dass selbst jemand mit einer guten Gesundheit und einer normalen Ernährung ausreichend mit Mineralstoffen versorgt ist.

Dr. rer. nat. Hager weiß:




Bei den Mineralstoffen wird unterschieden zwischen den Mengenelementen Kalium, Chlor, Calcium, Magnesium, Natrium und Phosphor. Also, alle Mineralstoffe von denen ein durchschnittlicher Mensch mehr als 50 mg pro Tag aufnehmen sollte. Der Körper besitzt etwa drei bis vier Kilogramm davon. So ist Magnesium wichtig für die Speicherung und Freisetzung von Hormonen und in der Erregungsübertragung des Herzmuskels. Calcium ist wiederum wichtig für die Knochen- und Zahnbildung,für die Ausschüttung von Hormonen und Signalstoffen, für die Blutgerinnung sowie für die Herzfunktion.

Spurenelemente sind dagegen nur ca. zehn Gramm im ganzen Körper vorhanden. Dabei sind Chrom, Eisen, Fluor, Jod, Kobalt, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Silizium, Vanadium, Zink, Zinn essentielle Spurenelemente, also lebensnotwendig. Ein Fehlen von diesen essentiellen Elementen bei Mensch, Pflanze und Tier ruft schwere physiologische Schäden hervor. Bekannte Mangelerscheinungen sind Anämie bei Eisenmangel oder Stoffwechselstörungen bei Jodmangel. Eine überhöhte Aufnahme kann eine Vergiftung bewirken, da einige Mikroelemente hoch giftig sind.





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letzte Änderung: 06.02.2012

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