Basische Kosmetik
Jahrhunderte lang war die Körperpflege basisch. Ob Römer, Griechen, Perser oder Ägypter alle benutzten basische Grundkomponenten zur Körperpflege, gewonnen aus Holzasche. Basische Körperpflege bedeutete und bedeutet eine gesunde Reinigung und bessere Erneuerung der Haut durch gründlicheres Abtragen alter Hautschichten. Jeder war sich bewusst, dass mit einem basischen Bad Giftstoffe und andere ermüdende Säuren aus dem Körper ausgeleitet wurden. In den modernen Zeiten geriet dieses Wissen leider zunehmend in Vergessenheit, denn moderne Reinigungsmittel und Kosmetika (kostengünstig aus Erdölprodukten hergestellt) versprechen eine leichte Reinigung und Pflege.
Der Volksmund irrt: sauer macht nicht lustig - sondern krank. Die Natur ebenso wie die Menschen. Früher ist durch hohe körperliche Belastung und somit durch viel Bewegung die überschüssige Säure ausgeschwitzt worden. Durch den zunehmenden Bewegungsmangel im heutigen Alltag ist dieses jedoch deutlich gemindert.
Dr. rer. nat. Hager weiß:
Ist Ihnen bewusst, dass das Fruchtwasser einer gesunden Frau während der Schwangerschaft einen pH-Wert zwischen 8 und 8,5 hat? Das Ungeborene entwickelt sich also in einem basischen Milieu. Ist Ihnen bekannt, dass Meerwasser ebenfalls einen pH-Wert zwischen 8 und 8,5 hat? Denken Sie darüber nach, wie viel Leben aus dem Meer entstanden ist und entsteht! Oder wussten Sie, dass das Blut des Menschen einen pH-Wert zwischen 7,35 und 7,4 hat? Kleinste Schwankungen können zu Krankheit oder Tod führen…
Biochemisch gesehen sind wir also basische Lebewesen. Entsprechend hat eine gesunde, strapazierfähige Haut vielmehr einen "Basenschutzmantel" (pH 7,4 - 8), den es zu erhalten gilt, als einen "Säureschutzmantel".
Die Entstehung des vermeidlichen Säureschutzmantels wird begünstigt durch falsche Ernährung und Stress. Die immer mineralstoffärmer werdende Nahrung stellt dem Körper keine ausreichenden Mineralien zur Verfügung um die sich bildenden Säuren neutralisieren zu können. Der Körper bedient sich dann an Depots, die keine lebenswichtigen Funktionen übernehmen, wie z.B. Zähne, Zahnfleisch, Knochen und Kopfhaut. Auf diese Weise entstehen oftmals Mangelerscheinungen wie z.B. Haarausfall, Zahnstein, Karies, Juckreiz, Pilze, Cellulite, Gicht, Migräne, Herpes, Akne, Neurodermitis, Schuppenflechte, Ekzeme, Warzen oder starkes Schwitzen.
Durch eine basische Hautpflege öffnen sich die Poren und die Säuren werden ausgeschieden, neutralisieren sich und werden abgetragen, so können weitere Säuren ausgeschieden werden. Auf diese Weise wird der "Säureschutzmantel" bewusst abgetragen und nicht, wie häufig beworben, erhalten. Die Haut kann entschlacken und erhält ihre selbst fettende Funktion zurück, wird wieder rein und zart, erhält mehr Spannkraft und sieht jünger und vitaler aus.
letzte Änderung: 26.07.2010










