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Sonnenallergie – gibt’s doch gar nicht!?

Juckreiz, Pusteln oder Bläschen nach dem Sonnenbad – das sind die äußeren Zeichen einer im Volksmund sogenannten Sonnenallergie. Der Arzt spricht lieber von einer Lichtdermatose, was die Symptome nicht bessert, aber diese besser erklärt.

Was für die meisten von uns pure Freude ist und für den Körper an sich positive Auswirkungen hat, ist für jeden zehnten eine Qual: die sogenannte Sonnenallergie. Dabei trifft es Frauen stärker als Männer und junge Menschen eher als ältere.

Hinter dem umgangssprachlichen Begriff Sonnenallergie verbirgt sich eine Reihe von unterschiedlichen Lichtdermatosen, die aber eines gemeinsam haben. Die Sonne löst unangenehme Hautreaktionen aus. Dabei reicht das Spektrum von vorübergehenden juckenden Rötungen bis hin zum anaphylaktischen Schock. Wenngleich letztere Reaktion extrem selten ist, sind die Ausprägungen äußerst vielfältig. Neben der weit verbreiteten polymorphen Lichtdermatose unterscheidet die Medizin noch weitere primäre und sekundäre Lichtdermatosen.


Was die polymorphe Lichtdermatose von anderen unterscheidet

Polymorph meint, dass sich während des Krankheitsverlaufs verschiedene Symptome ausbilden können. So können bei einem Patienten die Rötung, bei einem anderen Bläschen, bei einem Dritten Hautknötchen überwiegen. Diese unterschiedlichen Symptome erschweren oft eine schnelle, eindeutige Diagnose. Und das ist ein Problem.

Denn während bei der polymorphen Lichtdermatose die Ursache hauptsächlich in der Reaktion des Sonnenlichts mit körpereigenen Prozessen vermutet wird, sind es bei anderen Lichtdermatosen körperfremde Substanzen im oder am Körper, wie Medikamente oder Hautcremes, die mit Licht reagieren.


Typische Symptome der polymorphen Lichtdermatose

Meist stellen sich die Auswirkungen der polymorphen Lichtdermatose nach dem Aufenthalt in der Sonne zeitverzögert ein. Oft nach wenigen Stunden, selten nach wenigen Tagen kommt es zu folgenden Hauterscheinungen:
•    Starker Juckreiz
•    Ausbildung roter Flecken
•    Bildung von Bläschen oder Knötchen

Dabei sind in der Regel nur die Körperstellen betroffen, die dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Hals, Arme, Handrücken, Beine und Gesicht sind daher die Regionen, die am stärksten betroffen sind.
Die „Sonnenallergie“ tritt insbesondere dann auf, wenn die Haut einer ungewohnt hohen Sonnenlichtdosis ausgesetzt ist. Besonders anfällig sind zudem Personen mit blasser Haut.


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Ursachen
Die tieferen Ursachen für die polymorphe Lichtdermatose sind jedoch umstritten. Einige Wissenschaftler vertreten die These, dass ein an sich harmloser körpereigener Stoff durch das Sonnenlicht chemisch umgewandelt wird und dann das Immunsystem triggert. Die Abwehrzellen bekämpfen dann, wie bei einer Allergie, den vermeintlich schädlichen Stoff. Finden konnte man jedoch bislang keinen entsprechenden Auslöser.
Naheliegender scheint die Bildung freier Radikale. Die Theorie besagt, dass infolge der Stoffwechselprozesse aus molekularem Sauerstoff in Zellen sogenannte freie Radikale entstehen. Das sind reaktionsfreudige, instabile Moleküle, die gern und schnell neue chemische Verbindungen eingehen. Ausgelöst werden könnten diese Prozesse unter anderem auch durch die energiereiche Strahlung der Sonne. Zwar kann der Körper prinzipiell über selbstgebildete, sogenannte Antioxidanzien die freien Radikale abfangen. Doch – so die Vermutung – sorgt die Sonne für eine zu hohe Bildung freier Radikale, die vom Körper nicht ausreichend unschädlich gemacht werden können. Auch hier wird das Immunsystem aktiviert und diverse Symptome können sich ausprägen.


Behandlung
Die gute Nachricht: für die meisten Betroffenen gilt bei einer polymorphen Lichtdermatose, dass die Symptome innerhalb von wenigen Tagen verschwinden, wenn Kleidung und Lichtschutzmittel die gereizten Hautstellen vor der Sonne schützen. Allerdings: die Beschwerden können wieder auftreten, wenn sich der Betroffene ungeschützt in die Sonne begibt. Unterstützend kann daher Niacinamid genutzt werden, das die Symptome der polymorphen Lichtdermatose abschwächt. Wie das Beta Carotin ist es auch in der Lage als Radikalfänger zu agieren.



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Vorbeugen
Bevor es in die Sonne geht, ist es sinnvoll, den Körper vorzubereiten. Dafür ist die Einnahme von Beta Carotin hilfreich. Denn dieses schützt Haut und Augen vor UV-Licht. Beta Carotin ist eine Vorstufe des Vitamin A. Das Gute: dieses Carotin sorgt selbst dafür, dass es bei der Umwandlung keine Überdosierung mit Vitamin A gibt. Überschüssiges Vitamin A wird in Haut und Netzhaut eingelagert und wirkt wie ein leichter Lichtschutzfaktor. Darüber hinaus sorgt es dafür, dass freie Radikale gebunden werden können.